Trägt Ihr Haus noch ein Geschoss aus Holz?
Kiefer Holzbau Architektur plant Aufstockungen, Kitas, Schulen und Wohnhäuser in Holz. Bevor gezeichnet wird, klären wir mit einer Machbarkeitsstudie, ob Ihr Bestand das neue Geschoss aufnehmen kann.
Oder zuerst nachlesen, woran sich die Tragfähigkeit entscheidet.
Schemaschnitt nach der Farbregel der Bauvorlagen Bestand Abbruch: der alte Dachstuhl Neu: das Geschoss in Holz
Ob Ihr Dach eine Aufstockung trägt, entscheiden fünf Dinge
Der Dachstuhl selbst ist dabei das Wenigste. Er wird für ein neues Geschoss ohnehin abgebrochen.
Die Frage stellt sich bei Mietshäusern, Reihenhäusern und Schulgebäuden gleichermaßen. Eine Machbarkeitsstudie beantwortet sie, bevor Geld in Entwurf und Bauantrag fließt – anhand dieser fünf Punkte.
- Tragwerk
- Decken, Wände und Fundamente müssen die zusätzliche Last bis in den Baugrund leiten. Ein Geschoss aus Holz wiegt deutlich weniger als eines aus Mauerwerk oder Beton – oft ist genau das der Grund, warum eine Aufstockung überhaupt möglich wird.
- Baurecht
- Bebauungsplan, Abstandsflächen und die Traufhöhen der Nachbarhäuser legen fest, wie hoch und wie tief das neue Geschoss werden darf.
- Brandschutz
- Mit der Höhe kann sich die Gebäudeklasse ändern. Dann gelten neue Anforderungen an Bauteile, Treppenhaus und Rettungswege, häufig auch für den Bestand darunter.
- Erschließung
- Das neue Geschoss braucht einen Weg nach oben: Reicht das Treppenhaus, passt ein Aufzug hinein, wo laufen Leitungen und Schächte?
- Bauen im bewohnten Haus
- Holzelemente werden in der Halle vorgefertigt und auf der Baustelle montiert; das verkürzt die Zeit mit offenem Dach. Wie Kran, Anlieferung und Montage in Ihre Straße passen, gehört mit in die Studie.
Vier Bauaufgaben, ein Material
Das Büro plant Gebäude, die in Holz gebaut werden, und begleitet sie bis zur Abnahme.
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Aufstockungen
Ein weiteres Geschoss auf einem bestehenden Haus, geplant auf die Tragreserven des Bestands und auf das, was Baurecht und Nachbarschaft zulassen. Es entstehen Wohnungen, ohne dass ein Quadratmeter Boden neu versiegelt wird.
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Kitas und Schulen in Holz
Für Kommunen und Träger: Gruppenräume und Klassenzimmer, deren Wände und Decken als Holzelemente in der Halle entstehen und auf dem Grundstück montiert werden. Das Holz bleibt dort sichtbar, wo Brandschutz und Nutzung es erlauben.
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Machbarkeitsstudien
Eine schriftliche Antwort auf die Frage, ob und in welcher Größe ein Vorhaben möglich ist: mit Schnitten, Varianten und einer Einschätzung zu Tragwerk, Baurecht und Brandschutz. Sie ist die Grundlage für den Beschluss von Eigentümergemeinschaft, Bauherr oder Gemeinderat.
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Bauleitung
Das Büro vertritt Sie auf der Baustelle: Termine, Abstimmung mit dem Holzbaubetrieb und den übrigen Gewerken, Kontrolle der Ausführung, Abnahme. Gebaut wird, was geplant und genehmigt ist.
Von der Machbarkeitsstudie bis zur Bauleitung
Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das Sie in der Hand halten – und mit Ihrer Entscheidung, ob es weitergeht.
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Machbarkeitsstudie
Bestand besichtigen, Unterlagen sichten, Varianten im Schnitt prüfen.
Sie erhalten einen Bericht, der sagt, was geht und was nicht.
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Entwurf
Grundrisse, Schnitte und Ansichten, abgestimmt mit Tragwerk und Brandschutz, dazu eine Kostenschätzung.
Sie erhalten ein Gebäude, über das sich entscheiden lässt.
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Genehmigung
Bauantrag mit den Plänen und Nachweisen, die die Bauaufsicht verlangt – in München die Lokalbaukommission.
Sie erhalten einen vollständig eingereichten Bauantrag.
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Werkplanung
Details und Elementpläne, nach denen der Holzbaubetrieb Wände und Decken in der Halle fertigt; dazu Ausschreibung und Vergabe.
Sie erhalten Pläne für die Fertigung und Angebote zum Vergleich.
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Bauleitung
Montage, Ausbau, Abnahme und die Verfolgung von Mängeln bis zur Beseitigung.
Sie erhalten ein fertiges Gebäude und die Unterlagen darüber, was verbaut wurde.
Wer uns fragt
Zwei Arten von Bauherren, dieselbe erste Frage: Geht das – und was folgt daraus?
Kommunen und Träger
Wenn eine Gemeinde eine Kita oder ein Schulgebäude in Holz bauen will, beginnt die Arbeit meist mit einer Frage an den Gemeinderat: Passt das Raumprogramm auf das Grundstück, und in welcher Größenordnung liegen die Kosten? Die Machbarkeitsstudie liefert Varianten, Flächen und eine Kostenschätzung, die sich in einer Sitzungsvorlage erklären lassen.
- Raumprogramm auf dem Grundstück, in Varianten geprüft
- Einschätzung zu Brandschutz und Tragwerk
- Kostenschätzung als Grundlage für den Haushalt
- Planung, die von Anfang an auf Vorfertigung ausgelegt ist
Eigentümer und Eigentümergemeinschaften
Wer auf ein bestehendes Haus aufstocken will, braucht zuerst Gewissheit – und in einer Eigentümergemeinschaft einen Beschluss, denn das Dach gehört dort in der Regel allen. Die Studie gibt der Versammlung, worüber sie abstimmen kann: was gebaut werden darf, was es für die bestehenden Wohnungen bedeutet und welche Schritte folgen.
- Schnitt mit dem möglichen neuen Geschoss
- Aussagen zu Tragwerk, Baurecht und Brandschutz
- Folgen für Treppenhaus, Leitungen und Bewohner während der Bauzeit
- Kostenschätzung für die Beschlussvorlage
Was wir für eine erste Einschätzung brauchen
Je mehr davon vorliegt, desto genauer wird das erste Gespräch. Fehlt etwas, ist das kein Hindernis: Vieles steht in der Bauakte bei der Stadt.
- Pläne des Bestands: Grundrisse, Schnitte, Ansichten
- Die statische Berechnung aus der Bauzeit, falls vorhanden
- Baujahr und bekannte Umbauten
- Fotos vom Dachboden, vom Treppenhaus und vom Keller
- Adresse oder Flurnummer, damit wir den Bebauungsplan prüfen können
- Bei Eigentümergemeinschaften: Teilungserklärung und Aufteilungsplan
- Bei Kommunen: Raumprogramm und Lageplan des Grundstücks
Schicken Sie uns einen Schnitt Ihres Hauses.
Oder einfach die Adresse und ein paar Fotos vom Dachboden.
Wir sehen uns die Unterlagen an und sagen Ihnen, was eine Machbarkeitsstudie für Ihr Haus klären müsste, bevor Sie etwas beauftragen. Das Büro liegt in der Preysingstraße 40 in Haidhausen.
- Anschrift
- Preysingstraße 40
81667 München - Telefon
- 089 5550 3141