Kiefer Holzbau Architektur

Vier Bauaufgaben, ein Material

Das Büro plant in Holz – vom ersten Schnitt in der Machbarkeitsstudie bis zur Abnahme auf der Baustelle.

Aufstockungen

Ein weiteres Geschoss aus Holz auf einem bestehenden Haus.

Geplant wird auf die Tragreserven des Bestands und auf das, was Baurecht und Nachbarschaft zulassen. Es entsteht Wohnraum, ohne dass Boden neu versiegelt wird.

Eine Aufstockung beginnt nicht mit dem Entwurf, sondern mit der Frage, ob das Haus sie trägt. Deshalb steht am Anfang die Machbarkeitsstudie: Sie prüft Tragwerk, Baurecht, Brandschutz, Erschließung und den Bauablauf im bewohnten Haus. Erst wenn feststeht, wie groß und wie schwer das neue Geschoss werden darf, wird es gezeichnet.

Das Geschoss selbst wird in Holz geplant, weil es leicht ist und in der Halle vorgefertigt werden kann. Wände und Decken kommen als Elemente auf die Baustelle; das Dach des Hauses ist nur kurz offen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer eines Hauses ebenso wie für Eigentümergemeinschaften, die dafür einen Beschluss brauchen.

Sie erhalten

Eine Planung für ein Geschoss, das auf Ihren Bestand zugeschnitten ist: vom Schnitt in der Machbarkeitsstudie über den Bauantrag bis zu den Elementplänen, nach denen der Holzbaubetrieb fertigt.

Woran sich entscheidet, ob Ihr Dach eine Aufstockung trägt

Kitas und Schulen in Holz

Für Kommunen und Träger, vom Raumprogramm auf dem Grundstück bis zur Montage.

Gruppenräume und Klassenzimmer aus vorgefertigten Holzelementen, mit sichtbarem Holz, wo Brandschutz und Nutzung es erlauben.

Wenn eine Gemeinde oder ein Träger eine Kita oder ein Schulgebäude bauen will, steht am Anfang eine Frage an den Gemeinderat oder den Vorstand: Passt das Raumprogramm auf das Grundstück, und in welcher Größenordnung liegen die Kosten? Das Büro beantwortet sie mit Varianten und Zahlen, die sich in einer Sitzungsvorlage erklären lassen.

  • Raumprogramm auf dem Grundstück: Gruppenräume, Klassenzimmer, Nebenräume und Freiflächen in Varianten auf dem Lageplan geprüft.
  • Vorfertigung: Wände und Decken als Holzelemente aus der Halle, damit die Bauzeit auf dem Grundstück kurz bleibt – wichtig, wenn nebenan der Betrieb weiterläuft.
  • Sichtbares Holz im Rahmen des Brandschutzes: Wo die Anforderungen es zulassen, bleibt die Holzoberfläche in den Räumen sichtbar; wo nicht, wird sie bekleidet.
  • Kostenschätzung für den Haushalt: eine Grundlage, mit der Kämmerei und Gremium planen können.

Sie erhalten

Eine Planung für Gruppenräume oder Klassenzimmer in Holz, die von der ersten Prüfung auf dem Grundstück bis zur Montage der Elemente reicht – mit den Unterlagen, die Ihre Gremien für jeden Beschluss brauchen.

Machbarkeits­studien

Eine schriftliche Antwort, ob und in welcher Größe ein Vorhaben möglich ist.

Jedes Vorhaben beginnt hier. Die Studie sagt, was geht und was nicht – bevor Geld in Entwurf und Bauantrag fließt.

Eine Machbarkeitsstudie ist ein Bericht, kein Werbeprospekt. Sie wird für ein bestimmtes Haus oder Grundstück geschrieben und ist die Grundlage für den Beschluss einer Eigentümergemeinschaft, eines Bauherrn oder eines Gemeinderats. Sie enthält drei Teile:

Schnitte und Varianten

Das mögliche Vorhaben im Schnitt gezeichnet, in mehreren Größen oder Anordnungen, damit sichtbar wird, was sich wie auswirkt.

Tragwerk, Baurecht, Brandschutz

Eine Einschätzung zu den drei Punkten, an denen ein Vorhaben scheitern oder kleiner werden kann – mit den Quellen und den Fragen, die noch offen sind.

Kosten­schätzung

Eine Einordnung der Kosten je Variante, als Grundlage für Finanzierung, Beschlussvorlage oder Haushalt.

Sie erhalten

Einen schriftlichen Bericht mit Schnitten, Varianten und einer Einschätzung zu Tragwerk, Baurecht und Brandschutz. Danach entscheiden Sie, ob ein Entwurf beauftragt wird – und für welche Variante.

Bauleitung

Das Büro vertritt Sie auf der Baustelle, bis gebaut ist, was geplant und genehmigt wurde.

Wer die Elemente geplant hat, sieht auf der Baustelle, wenn ein Anschluss nicht zum Plan passt.

In der Honorarordnung für Architekten heißt diese Leistung Objektüberwachung. Gemeint ist die Vertretung des Bauherrn gegenüber den ausführenden Firmen: Das Büro ist regelmäßig auf der Baustelle, hält die Beteiligten zusammen und prüft, ob das Gebaute den Plänen und der Genehmigung entspricht.

  • Termine: Bauzeitenplan aufstellen und fortschreiben, Montagetage mit dem Holzbaubetrieb festlegen.
  • Abstimmung mit Holzbaubetrieb und Gewerken: Übergaben zwischen Montage, Dach, Haustechnik und Ausbau klären.
  • Kontrolle der Ausführung: Anschlüsse an den Bestand, Brandschutz und Abdichtung auf der Baustelle prüfen.
  • Abnahme: die Leistungen der Firmen gemeinsam mit Ihnen abnehmen und protokollieren.
  • Mängelverfolgung: festgestellte Mängel dokumentieren und bis zur Beseitigung verfolgen.

Sie erhalten

Ein Gebäude, das so gebaut ist, wie es geplant und genehmigt wurde, dazu Abnahmeprotokolle und die Unterlagen darüber, was verbaut wurde.

Beginnen Sie mit einer Machbarkeits­studie.

Sie erfahren, was auf Ihrem Grundstück oder Ihrem Haus möglich ist, bevor Sie einen Entwurf beauftragen.

Das gilt für die Aufstockung ebenso wie für ein neues Wohnhaus, eine Kita oder ein Schulgebäude in Holz. Schicken Sie uns die Adresse und, was Sie an Plänen haben; wir sagen Ihnen, was die Studie klären müsste.

Anschrift
Preysingstraße 40
81667 München
Telefon
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E-Mail
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